Riesenseifenblasen

ALIM1898

Rezept für 6,5 l Seifenlauge:

240 g Puderzucker
6 Liter destilliertes Wasser
420 ml Spülmittel („Fairy“)
50 ml Glycerin

Puderzucker in 1 L warmem destillierten Wasser auflösen. Kanister aufheben!
Spülmittel (mit „Fairy“ geht es am Besten, gibt es bei Kaufland…) und Glycerin (gibt es in der Apotheke) langsam dazurühren. In einen größeren Kanister umfüllen und mit dem restlichen destillierten Wasser auffüllen. Umrühren, dabei aber möglichst wenig Schaum schlagen!
Am Besten danach ein paar Tage ruhen lassen. Für eine kleinere Menge kann man die Zutaten auch entsprechend reduzieren.

Ringe:

Die Ringe fertigt ihr am besten aus einem Metallgestänge. Das kann ein altes Sieb sein, von dem das Netz entfernt wurde, oder ein Draht-Kleiderbügel, den man leicht verbiegen kann.

Der Ring wird mit einem Baumwollfaden dicht umwickelt. sodass kein Metall mehr herausschaut. Auch ein alter Baumwollschnürsenkel ist geeignet.
Wichtig: Keine Schafwolle nehmen, auch keine Kunstfaser! Das Lanolin in der Wolle zerstört die Seifenblasenhaut, und Polyester nimmt keine Lauge auf.

Tipp:

seifen4Ihr könnt auch einen Baumwollfaden zu einem Ring zusammenknoten und an vier gegenüberliegenden Stellen Schlaufen zum Anfassen mithineinknoten.
An den Schlaufen könnt ihr den Faden halten und ihn dann zu zweit in die Lauge tunken. Danach öffnet ihr den Fadenring langsam, indem ihr ihn auseinanderzieht. Es entsteht eine Seifenlaugenmembran, die zur Superblase wird, sobald man sie vorsichtig durch die Luft zieht.

Gefässe:

Bewährt haben sich große Blumenuntersetzer aus Kunststoff. Haltet auch eine Schöpfkelle bereit, wenn in der Lauge viel gerührt wird, bildet sich Schaum, den ihr abschöpfen und in einer Schüssel sammeln könnt. Die nichtverbrauchte Lauge füllt ihr mit Hilfe eines Trichters wieder in den Kanister zurück.